Inzwischen gibt es Methoden welche von EU-finanzierten Forschern aufgezeigt wurden, bei denen es darum geht, von einem Transportsystem auf ein anderes zu wechseln. Und dabei lässt sich sogar ein hohes Maß an Sicherheit gewährleisten und menschliche Faktoren können ebenfalls berücksichtigt werden. Damit soll die optimale Lösung für Transport und Logistik geschaffen werden.

Dabei handelt es sich um einen Durchbruch, welcher letztendlich eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Verkehrsträgern sicherstellt und den Austausch von bewährten Praktiken fördert. Zu diesen Sektoren gehören folgende Transportwege:

  • Luft
  • Wasser
  • Schiene
  • Straße

Das Konzept der physischen Widerstandskraft geht davon aus, dass es zu Problemen kommen kann, welche aber sofort gelöst werden, um die Sicherheit nicht einzuschränken. Diese Resilienz galt schon immer als Leitprinzip im Rahmen der Luftfahrt. Nun hat ein EU-gefördertes Projekt mit dem Namen „SEAHORSE“ dieses Prinzip aufgegriffen und den Seeverkehr damit wirksam beeinflusst.

Transport und Logistik mit „SEAHORSE“

Das Projekt „SEAHORSE“ hat deutlich gemacht, dass die unterschiedlichsten Verkehrsträger nicht nur zusammenarbeiten können, sondern dies auch sollten. Schließlich geht es darum, die besten Verfahren untereinander auszutauschen. Im Fokus stehen dabei immer die praktischen Auswirkungen auf die Sicherheit, wie Osman Turan, Professor an der Strathclyde University in Großbritannien, erklärt. Turan weist darauf hin, dass es wichtig sei, genau jetzt die Initiativen für den Multimodaltransport zu ergreifen und diese vor allem in Bezug auf die Sicherheitsforschung nicht nur langfristig mit einzubeziehen, sondern auch die Entwicklung von verschiedenen Methoden für den Transfer zwischen den einzelnen Verkehrsformen zu unterstützen.

Erkenntnisse aus der Luftfahrt für maritime Zwecke

Die Lösungen der physischen Widerstandskraft einzelner Fluggesellschaften wurden gesammelt und in einer Datenbank zusammengefasst. Ziel dieser Datenauswertung war es, das gesammelte Material auf den maritimen Sektor zu übertragen. Dazu wurde ein Verfahrensverbesserungssystem entwickelt, welches dafür sorgt, dass Nicht-Standard-Verfahren identifiziert werden können. Diese werden dann bewertet, verwaltet und zusätzlich dafür genutzt, die bereits bestehenden standardisierten Verfahren an Bord von Schiffen zu optimieren. Zusätzlich wurde ein Audit-Tool kreiert, um die Qualität und die Zuverlässigkeit der Crew zu messen. Damit wird es Reedereien ermöglicht, die Stärken und Schwächen der Crew kenntlich zu machen und gegebenenfalls Schulungsbedarf zu erkennen.

Transport und Logistik: Der Wechsel vom See- zum Luftweg

Mit „SEAHORSE“ wurde ein Technologietransfer für Transport und Logistik entwickelt und implementiert, welcher sich auf Bereiche bezieht, in denen potentiell große Auswirkungen identifiziert wurden, so der Professor. Die Fährrederei „Caledonian MacBrayne Ferries“ hat es im maritimen Bereich als erstes Unternehmen umgesetzt, eine Checkliste für die Ab- und Anfahrt zu erstellen, wie diese auch auf der Grundlage für Airbusse angewendet wird. Aktuell wird diese Liste für Transport und Logistik auf zehn der großen Schiffe der Reederei umgesetzt.

Kostenlose Datenbank für Schulungszwecke im Bereich Transport und Logistik

Für Transport und Logistik wurde eine virtuelle Plattform erstellt, welche alle entwickelten Methoden und sämtliche aus dem Projekt resultierenden Tools bereithält, um diese für Ausbildungseinrichtungen zur freien Verfügung zu stellen. Die Bestandteile sind Trainingsmodule, welche von Experten aus der See- und Luftfahrt entwickelt wurden. Turan erklärt, dass die freie virtuelle Plattform der „SEAHORSE“ nicht nur die Akzeptanz von Tools für Transport und Logistik fördert, sondern auch ein breiteres Engagement in der in der Industrie darstellt.

Die Entwicklung steht am Anfang

Dabei handelt es sich um das erste von der Europäischen Union finanzierte Projekt, welches sich darauf konzentriert, den Technologietransfer in Bezug auf Transport und Logistik zwischen den unterschiedlichen Verkehrssektoren zu optimieren. Dafür musste zunächst ein gemeinsames und einheitliches Verständnis für Sicherheit definiert und etabliert werden. Außerdem mussten ein potentielles Misstrauen überwunden, sowie mögliche Wissenslücken identifiziert werden. Zudem war es eine Herausforderung den maritimen Sektor davon zu überzeugen, neue Verfahren welche sich in einem anderen Verkehrssektor bewährt haben, zu übernehmen und umzusetzen, so Turan. Dies konnte dadurch erreicht werden, dass sowohl organisatorische, als auch wichtige menschliche Faktoren identifiziert wurden. Dabei galt es herauszukristallisieren, ob operative Erfolge oder Misserfolge im Luft- und Seeverkehr existent sind. Dazu wurde eine Lückenanalyse durchgeführt. Diese sollte klarstellen, welche Unterschiede zwischen den maritimen Handhabungen und denen in der Luftfahrtindustrie herrschen.

Die EU-Unterstützung für Sicherheitsausbildungen

Nachdem dies geschehen war, untersuchte das Forschungsteam, wie es möglich ist, mit Fehlern und nicht standardisierten Verfahren umzugehen. Anschließend wurde die Durchführbarkeit auf den maritimen Bereich übertragen, um die Maßnahmen für Transport und Logistik zu überprüfen. Turan erklärt weiterhin, dass die Unterstützung der EU den Schlüssel darstellt, große und internationale Reedereien ebenfalls für die Beteiligung zu ermutigen. So wäre es auch ein großer Schritt nach vorn, wenn die Methoden welche im Rahmen der „SEAHORSE“ entwickelt wurden, in Schifffahrtsschulen eingesetzt werden. Kadetten könnten auf diese Weise frühzeitig in puncto Sicherheit geschult, beziehungsweise ausgebildet werden.

Die Firma Pfaff Logistik Internationale Transporte – Firmenprofil

Vom Speditionsunternehmen zum strategischen Logistikpartner: Das Unternehmen Pfaff ist internationaler Transportexperte. Zu den ersten Waren, die das Unternehmen in seinen Anfangsjahren transportierte, gehörte Mineralöl – ein anspruchsvolles Produkt, das von einer Spedition im Hinblick auf Sicherheit und Technik exzellentes Know-how und absolute Zuverlässigkeit verlangt. Diese Gründerjahre haben das Unternehmen geprägt und dafür gesorgt, dass bei Pfaff bis heute höchste Qualitätsmaßstäbe gelten. Auf dieser Basis hat sich die Firma vom Spediteur zum flexiblen, weltweit tätigen Servicepartner entwickelt, der in allen Logistik-Bereichen mit hocheffizienten und damit wirtschaftlich attraktiven Lösungen überzeugt. Pfaff gehört zu den wenigen mittelständischen Transport- und Logistikunternehmen, die herausragende Kompetenz im Bereich der weltweiten Projektlogistik haben. Außerdem ist Pfaff Logistik Experte für Russland Transporte. -> Kontaktaufnahme.

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